Startseite
Aktuelles
Termine
6-Zoll Reise-Teleskop
8-Zoll Reise-Teleskop
10-Zoll Reise-Teleskop
12-Zoll Reise-Teleskop
14-Zoll Reise-Teleskop
16-Zoll Reise-Teleskop
8-Zoll Schiefspiegler
Preise und Lieferzeiten
Idee
Technik
Techn. Besonderheiten
Galerie
Drehfokussierer
Die Werkstatt
Link's
AGB
Kontakt

Die Technik

Die Reiseteleskope sind Newton Spiegelteleskope.

Die Montierung dieser Spiegelteleskope ist nach dem Dobson Prinzip gebaut, also mit manueller Nachführung in Azimut und Altitude.

Alle Komponenten, Spiegelzelle mit Spiegel, Fangspiegelring mit Okularauszug, Höhenräder, Gitterrohrstangen und Streulichtschutz, zusätzlich auch digitale Encoder und 1 ¼“ Okulare, können in Rockerbox und Bodenbox verstaut werden..
Dennoch ergeben sich Teleskopgrössen, die erlauben, dass das Reise-Teleskop komplett und in einer Einheit als Kabinengepäck ins Flugzeug genommen werden kann - auch das 12" Teleskop.
Und auch zuhause oder im Auto lässt sich das Teleskop mit geringem Platzbedarf verstauen.

Beim Design dieser Teleskope wurde vor allem Wert auf Stabilität und Kompaktheit gelegt.

Optische Komponenten:
Haupt- und Fangspiegel sind marktgängige Komponenten.
Bevorzugt werden Spiegel der Fa. Teleskop-Service, http://www.teleskop-service.de eingebaut.
Es können aber auch kundenspezifische Komponenten genutzt werden.
Es wird darauf geachtet, dass sie aus Gewichtsgründen relativ dünn sind, also ein Durchmesser / Dickenverhältnis von ca. 1 zu 8 - 10 haben.
Aus Gründen einer guten Abbildung haben die Spiegel ein Öffnungsverhältnis von f/6 bis f/5. Dadurch wird eine komareduzierte Abbildung gewährleistet.
Es können 2 verschiedene Qualitäten eingebaut werden:
Spiegel aus BK7 Glas mit ca. 89%Reflexionsgrad und beugungsbegrenzt, oder hochwertige Spiegel aus Pyrex oder Suprax (Borsilikatglas) mit 96% Reflexionsgrad und Strehlwerten > 95%.

Die Obstruktion des Fangspiegels wird zwischen 20 –25% gehalten, was auch bei Planeten zu kontrastreichen Abbildungen führt.



Nach oben

Spiegelzelle

Bei allen drei Teleskopgrössen ist der Spiegel jeweils frei "schwimmend" gelagert.
Dieses ist wichtig, weil die Spiegel aus Gewichtsgründen dünn sind.
Ein Aufkleben der Spiegel kann zu Astigmatismus führen.
Die Spiegel werden, je nach Teleskopgrösse rückseitig auf
3 – 9 Punkten gelagert .
Die Spiegelzelle wird mit 3 Justierschrauben kollimiert und mit Druckfedern in Position gehalten.


 


Nach oben

Spiegelbox

Die Spiegelbox nimmt alle Komponenten des Teleskops auf. Der Spiegel ist abgedeckt und diese Abdeckung dient gleichzeitig als Streulichtschutz. Die Gitterstäbe und Höhenräder liegen auf dieser Abdeckung. Als oberste Komponente liegt der Fangspiegelring.
Alle Teile passen ineinander wie die berühmten Matrioschka Puppen aus Russland. ( Von uns bereits 2003 zum ersten Mal im Zusammenhang mit Reise-Teleskopen erwähnt)
Optional kann ein Tangentiallüfter eingebaut werden, der das „Tubus-Seeing“, das im Wesentlichen in der Luftschicht dicht über dem Spiegel erzeugt wird, reduziert.


 


Nach oben

Fangspiegelring

Der Fangspiegelring trägt die Fangspiegel-Spinne, die als Bogen ausgebildet ist, den Okularauszug und den „Rigel“ Sucher.
Die bogenförmige Fangspiegelhalterung verringert die Beugunserscheinungen, sodass helle Sterne punktförmig und nicht sternförmig aussehen.
Die Fangspiegeljustierung erfolgt einfach über 3 Stellschrauben.


 


Nach oben

Okularauszug

Der Okularauszug ist als Drehfokussierer nach dem Crayford-Prinzip konstruiert und
hat die folgenden Eigenschaften:
- Absolut spielfreies Einstellen des Fokus
- Leichte Justierbarkeit der Spielfreiheit
- Lagerung in 6 wartungsfreien Kugellagern
- Leichtgängig und präzise
- Kein Ölen der Lager, keine Wartung
- Fokussierweg 30 mm
- Steigung 16 mm/Umdrehung
- Arretierschraube aus Nylon
- Für 2" – Okulare
- Adapter für 1 1/4 " – Okulare

Der Fokussierer hat gegenüber anderen im Handel befindlichen Drehfokussierern den Vorteil, dass er in
3 Kugellagerpaaren läuft und über eine zusätzliche Schraube fixiert wird. Dadurch kann es nicht vorkommen, dass die Okularhülse sich beim Lösen der Fixierschraube selbstständig verschiebt (besonders zu beachten bei schweren Okularen).


 


Nach oben

Sucher

Als Sucher wird der Peilsucher „Rigel“ verwendet.
Dieser hat die gleichen Funktionen wie der bekannte „Telrad“ Sucher, ist aber wesentlich kleiner und leichter.

Alternativ besteht die Möglichkeit, einen Laser Pointer zu integrieren.
Einfach nur den Laserstrahl auf das gesuchte Objekt ausrichten und dieses dann im Okular beobachten.
Mit diesem Sucher wird das lästige Verrenken des Halses beim Anpeilen der Objekte beendet.
Da Laser mit einer Leistung > 5 mW in Deutschland offiziell nicht erlaubt sind, biete ich nur die justierbare Befestigungseinheit des Lasers an.


 


Nach oben

Gitterrohr-Tubus

Der Gitterrohr-Tubus besteht aus 8 Aluminium Stangen. Diese sind mit mattschwarzem Kunststoff ummantelt.
Die Stangen sind aus 4 Teilen zusammengeschraubt.
Bei der Montage werden sie unter Spannung mit dem Fangspiegelring verschraubt, sodass ein sehr verwindungssteifer Tubus entsteht.



Nach oben

Rockerbox

Rockerbox und Bodenbox sind die Monitierung des
Teleskops, das hiermit in Altitude und Azimut bewegt
werden kann.
Beide Boxen sind gleichzeitig das äussere
Gehäuse des Teleskops, wenn es zusammengelegt ist.
In der Rockerbox gleiten die beiden Höhenräder
auf Teflon, die Rockerbox gleitet im Azimut auf
3 Teflonscheiben.
Alle Gleitlager sind Teflon auf Formica
Die Hebelverhältnisse des Teleskops sind wegen der
tiefen Schwerpunktlage so, dass bei tiefer Altitude das
Gewicht des Fangspiegelringes kompensiert werden
muss. Dies geschieht mit einer Feder, die eine ca. lineare
Gegenkraft erzeugt. Dadurch ist das Teleskop in allen
Altitude-Stellungen ausbalanciert und auch
unterschiedliche Okulargewichte werden kompensiert.

Die Rockerbox ist bei allen Teleskoptypen für den Einbau von digitalen Encodern vorbereitet.
Mit diesen Encodern ist das Auffinden von von lichtschwachen Objekten wesentlich erleichtert und dauert nur noch kurze Zeit.
So kann man die kostbare Beobachtungszeit
zum Schauen und nicht zum Suchen verwenden.


 


Nach oben